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Streit um das wahre Leben

Der Glaube an den einen Gott steht unter dem Verdacht, Unfrieden zu stiften, weil er zwischen richtiger und falscher Religion unterscheide. Doch so einfach ist es nicht. Der Monotheismus ist überzeugender, als es die oft vehemente Kritik von Philosophen und Schriftstellern glauben macht
von René Buchholz vom 06.05.2011
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Der Monotheismus – also der Glaube an den einen und einzigen Gott – ist ins Gerede gekommen. Galt er der Forschung noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts unter dem Kriterium von Fortschritt und Vergeistigung als religionsgeschichtlicher Höhepunkt, so wird er heute verdächtigt, Intoleranz und religiösen Fanatismus zu befördern.

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