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Pro und Contra
Eine Moschee-Steuer einführen?

Politikerinnen und Politiker von CDU, SPD und Grünen machen sich dafür stark, muslimische Gemeinden in Deutschland unabhängig von Auslandsgeldern zu machen. Ihr Vorschlag: Künftig sollte es eine Moschee-Steuer geben – nach dem Vorbild der Kirchensteuer. Wäre sie wirklich ein Fortschritt?
vom 25.01.2019
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Ja! Schluss mit Geld aus dem Ausland

Die Mehrheit der Moscheegemeinden in Deutschland ist weder finanziell noch inhaltlich unabhängig vom Ausland. Imame werden aus der Türkei und anderen Ländern entsandt. Wie viel Geld in die Gemeinden fließt und für was genau, entscheiden Behörden, die keine deutsche Ministerin kontrolliert. Auf Dauer ist das ein Problem. Viele Gemeinden sind unterfinanziert. Vor allem aber: Wer das Geld gibt, entscheidet auch maßgeblich über das, was in den Gemeinden geschieht. Das tut dem Islam in Deutschland nicht gut. Und den Musliminnen und Muslimen auch nicht. Wie kann man das ändern? Durch eine Art Moschee-Steuer. Zu den fünf Säulen des Islam gehört die Zakat, eine soziale Abgabe, die der Tradition nach den Armen dienen soll. Wer sie seiner Gemeinde in Deutschland widmet, macht damit viele soziale Aufgaben möglich und sichert die Gemeinschaft auch finanziell ab. Imaminnen und Imame, ja alle Personen, die das Gemeindeleben inhaltlich gestalten, macht das frei von externem Druck.

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