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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2017
Was Menschen wirklich brauchen
Ein Gespräch mit dem Soziologen Hartmut Rosa über die Sehnsucht nach Resonanz
Der Inhalt:

Reise ins (un)heilige Land

Wer sich heute aufmacht gen Bethlehem, erlebt vor allem Widersprüche: Grenzenlose Wut – und große Hoffnung. Eine Reportage aus Gaza und dem Westjordanland
Israelische Grenzanlage nahe Bethlehem: Das Leben hinter Mauern und Zäunen ist Alltag im (un)heiligen Land. (Foto: Rheinheimer-Chabbi)
Israelische Grenzanlage nahe Bethlehem: Das Leben hinter Mauern und Zäunen ist Alltag im (un)heiligen Land. (Foto: Rheinheimer-Chabbi)

Bethlehem im November 2017: Eine neun Meter hohe Betonmauer durchzieht das Land. Ich stehe auf dem Dach einer Schule im Flüchtlingslager Aida und starre auf die Sperranlage mit ihren Wachtürmen. Fast 800 Kilometer schlängelt sich die Mauer durchs Westjordanland. Hier ist sie grau und trostlos, doch einige Hundert Meter weiter haben die Leute sie mit Graffiti versehen: ein Tiger mit weit aufgerissenem Maul, darüber steht: »Hier können nur Tiger überleben.« Etwas weiter prangt eine Friedenstaube. Und dann ist da die Zeichnung von Präsident Trump, der – in Anspielung auf seine geplante Mauer zu Mexiko – verspricht: »Du bekommst bald einen großen

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