Zur mobilen Webseite zurückkehren

Die Raketenwarnung kommt per SMS

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 02.12.2017
Siebenhundert Meter sind es vom israelischen Grenzübergang Erez rüber nach Gaza. Nachdem wir die Sicherheitskontrollen in dem flughafenähnlichen Terminal passiert haben, laufen wir zu Fuß durch einen siebenhundert Meter langen Gang, umgeben von Gitterstäben und Draht und Niemandsland. Über uns fliegt eine Drohne ...
< 1/1 >
Junge Mode-Designerinnen in Gaza: Start-ups zwischen Raketen. (Foto: Rheinheimer)
Junge Mode-Designerinnen in Gaza: Start-ups zwischen Raketen. (Foto: Rheinheimer)
< 1/1 >
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

... und uns ist klar: Die israelische Regierung weiß genau, wo wir sind, wen wir treffen, was wir tun. Auf der anderen Seite der Grenze empfangen uns Eselskarren, Müll und Trostlosigkeit. Zuerst.

Aber dann sind da plötzlich viele bunte Stände am Straßenrand, an denen Kleidung und Schuhe verkauft werden, Spielzeug und Schmuck. Ich dachte ich fliege ins Elend, und nun finde ich mich in einer pulsierenden Stadt wieder. Gaza ist ganz anders, als wir uns das vorgestellt haben – zumindest die Seite von Gaza, die wir in den 24 Stunden zu Gesicht bekommen.

Das fängt an mit dem schönen Hotel mit Blick aufs Mittelmeer, in dem wir wohnen, geht weiter mit dem Besuch einer Schulklasse, die gerade Anti-Aggressionstraining hat, bis hin zu den jungen Frauen, die in einer UN-Berufssch

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.
Giorgio Zankl
03.12.2017
Vielen Dank für die unprätentiöse und doch bewegende 5-teilige Berichterstattung! Ich wünschte, die Autorin könnte auch viele andere Menschen bewegen, besonders Entscheidungsträger, die durch ihre Handlungen etwas zum Guten in diesem gequälten Landstrich bewegen können.