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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2022
Pazifismus unter Beschuss
Frieden schaffen – mit Waffen?
Der Inhalt:

Welternährung
Essen für zehn Milliarden

von Bernd Eberhart vom 28.03.2022
Putins Krieg bedroht die globale Ernährungssicherheit, die Ukraine und Russland sind bedeutende Getreide-Exporteure. Er rückt aber auch eine Frage in den Fokus: Wie können wir künftig die Welt ernähren – ohne die Natur vollends zu zerstören?
Wie können wir künftig die Welternährung sicherstellen, ohne die Natur zu zerstören? (Foto: Great Divide Photo/stock.adobe)
Wie können wir künftig die Welternährung sicherstellen, ohne die Natur zu zerstören? (Foto: Great Divide Photo/stock.adobe)
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Eigentlich war die Welt dabei, den Hunger abzuschaffen. Am 1. Januar 2016 traten die »Sustainable Development Goals« der Vereinten Nationen (UN) in Kraft, 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Welt. Bis zum Jahr 2030 sollen sie umgesetzt sein. Eines davon: »Zero Hunger« – null Hunger. Dem aktuellen Welthunger-Index zufolge ist dieses Ziel noch immer für 811 Millionen von derzeit rund 7,9 Milliarden Menschen auf der Erde nicht erreicht. 161 Millionen Menschen sind akut unterernährt. 41 Millionen Menschen stehen kurz vor einer Hungersnot. Zu den Gründen dafür zählen die Pandemie und schwere Konflikte – und jetzt kommt auch der Krieg in der Ukraine hinzu. Er könnte weitere 100 Millionen Menschen in eine Hungerkrise stürzen.

Der Krieg l

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Georg Lechner
30.03.202210:37
Ein ganz großer Schub in Richtung Überschreitung der Nachhaltigkeitsgrenzen kommt aus dem kapitalistischen Konkurrenzprinzip. Um wirtschaftlich überlebensfähig zu sein, müssen Bauern heutzutage viel mehr aus dem vorhandenen Grundbesitz herausholen als in den 60ern und 70ern des vorigen Jahrhunderts (als ich auf einem Bauernhof mit Milchkuhhaltung aufgewachsen bin). Damals wurde zweimal im Jahr gemäht, heutzutage mindestens dreimal - mit dem sichtbaren Effekt, dass der krautige Unterwuchs zunehmend ausbleibt (auch mit Folgen für die Tiergesundheit). Getreide wurde damals an die Kühe praktisch nicht verfüttert, heute wird es zur Erhöhung der Milchleistung gemacht. Damals war die Milchabnahmemenge kontingentiert, jetzt nicht mehr, wodurch der Preis infolge des Überangebots gesunken ist und alle versuchen, das über die Menge wettzumachen.