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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2022
Opfer bringen
Der Krieg, Karfreitag und die Osterhoffnung
Der Inhalt:

Kriegskinder
»Es hat nie aufgehört«

von Nana Gerritzen vom 22.04.2022
Kindheit im Krieg: Die Berlinerin Lisa Behrends (88) erinnert der Krieg in der Ukraine an ihre eigene Kindheit während des Zweiten Weltkriegs.
Kriegskind: Lisa Behrends
Kriegskind: Lisa Behrends
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Anfangs hat der Krieg in der Ukraine eine Art Panik in mir ausgelöst im Zusammenhang mit all meinen Erinnerungen. Diese fürchterlichen Bilder von fliehenden Frauen und Kindern, von Menschen, die in Kellern ausharren oder alles zurücklassen müssen – und das alles so nah. Aber eigentlich begleitet mich diese Art von Schrecklichkeiten schon mein ganzes Leben. Ich bin 1934 in Berlin zur Welt gekommen, wurde also in Hitlers Reich hineingeboren. Das Verbrechen an den Juden habe ich bis heute immer im Hinterkopf. Deshalb bin ich später auch Lehrerin geworden, um über die Bildung junger Menschen dazu beizutragen, dass so etwas in Deutschland nie wieder passiert. Die Judenverfolgung betraf auch unsere Familie: Mein Vater hatte eine Cousine, die mit einem Juden verheiratet war. Der war zwar zum Christen

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