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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2020
Beziehungskrise
Wie Masken, Abstand und digitale Kommunikation die Gesellschaft verändern
Der Inhalt:

Durstige Bäume am Straßenrand

von Gunhild Seyfert vom 04.09.2020
Der Klimawandel und die Finanznot vieler Kommunen bedrohen das Stadtgrün, neue Schädlinge sind auf dem Vormarsch, manche Baumart wird aus der Stadt verschwinden. Grünämter probieren Neues aus. Auch Anwohner können etwas tun
Stadtbäume leiden unter der Trockenheit in Folge des Klimawandels, hier eine vertrocknete Eberesche in Berlin. (Foto: PA/DPA/Jens Kalaene)
Stadtbäume leiden unter der Trockenheit in Folge des Klimawandels, hier eine vertrocknete Eberesche in Berlin. (Foto: PA/DPA/Jens Kalaene)
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Stadtbäume sind grüne Inseln in einem Meer aus Asphalt, Beton und Glas. Meist stehen sie eingezwängt zwischen Häusern und Straßen, zwischen Gehwegen und Autos. Sie spenden Schatten und Kühle im Sommer, produzieren lebenswichtigen Sauerstoff, filtern Schadstoffe aus der Luft. Sie sind Lebensraum für Vögel und Insekten. Aber das Grün am Straßenrand ist gefährdet. Zum ohnehin harten Standort kommen nun die Folgen der Erderhitzung und das heißt: Stadtbäume leiden unter langen Phasen der Trockenheit, heftigen Stürmen und neuen Schädlingen. Was also muss geschehen, damit sie überleben?

Eine Antwort kennt Thomas Maag. Wenn der verantwortliche Leiter für das Stadtgrün im niedersächsischen Osnabrück aus dem Fenster seines Büros blickt, schaut er auf eine Robinie am Straßenrand. Auf den ersten Blick wirkt

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