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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2021
Angela Merkels schwieriges Erbe
Was die ewige Kanzlerin hinterlässt
Der Inhalt:

Die ewige Kanzlerin tritt ab
Angela Merkels schwieriges Erbe

von Christoph Seils vom 23.09.2021
Was wird von 16 Jahren als Bundeskanzlerin bleiben? Erstaunlich wenig. Statt den Wandel zu gestalten, hat sie meist nur reagiert. Eine Niederlage Armin Laschets bei der Bundestagswahl wäre auch ihre Niederlage.
Möglicherweise fatal für das Klima und die Partei: Machtbewusstsein und Unverbindlichkeit prägten die Ära Merkel. Und doch können sich viele Deutschland nicht ohne sie vorstellen. (Foto: pa/Reuters/Schmuelgen)
Möglicherweise fatal für das Klima und die Partei: Machtbewusstsein und Unverbindlichkeit prägten die Ära Merkel. Und doch können sich viele Deutschland nicht ohne sie vorstellen. (Foto: pa/Reuters/Schmuelgen)
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Noch ist Angela Merkel Bundeskanzlerin. So manches publizistische Denkmal jedoch ist für die »Heilige Angela« in den vergangenen Monaten bereits errichtet worden. Im Juli dieses Jahres zum Beispiel erschien eine 800-seitige Biografie über »eine außergewöhnliche Frau«, »deren Politik ein ganzes Zeitalter geprägt hat«. Die Wochenzeitung Die Zeit hob die scheidende Kanzlerin kürzlich auf ihren Titel, nannte sie ein »Vorbild für viele Frauen«. Der Deutschlandfunk widmete ihr ein sechsteiliges Feature, in dem sie als »kühle, multilaterale Krisenmanagerin« gefeiert wird. Atomausstiegskanzlerin, Eurokanzlerin, Finanzkrisenkanzlerin, Flüchtlingskanzlerin, Klimakanzlerin, Corona-Kanzlerin – kein Klischee durfte beim Rückblick auf die 16 Merkel-Jahre im Kanzleramt fehlen. Zugleich fühlte sich der CDU-K

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Dietrich und Lore Krause</span>
22.10.2021
Als langjährige Leser von Publik-Forum haben wir immer eine gewisse Ausgewogenheit in den Artikeln geschätzt. Bei dem Beitrag haben wir diesen Punkt sehr vermisst. Angela Merkels Ruhe, Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit hat uns in Deutschland und auch in Europa gut leben lassen. Gründe für etwas Dankbarkeit?
Angelika Stein
22.10.2021
Wenn ein SPD-Kanzlerkandidat sich als zweite Merkel präsentiert – ob ernsthaft, mag dahingestellt sein – , wenn jemand wie Müntefering eingesteht, dass die SPD in der großen Koalition mit ihrem Programm nicht zu kurz gekommen ist, dann frage ich mich, warum man den Erfolg beziehungsweise Misserfolg der vergangenen acht Regierungsjahre einseitig der Union und ihrer Kanzlerin zurechnet. Und ich bin sehr gespannt, ob die SPD in einer zu erwartenden Ampel so viel besser sein wird. Scholz ist für mich als Kanzler nicht unvorstellbar, aber auch er wird durch das Management vieler Krisen in der global so kompliziert gewordenen Politik auf eine harte Probe gestellt werden. Und ich hoffe nicht, dass Sie dann seine ähnlich abwägende Art nur als Schlafwagentätigkeit bezeichnen werden.
Dietrich + Lore Krause
28.09.202116:21
Als langjährige Leser von Publik-Forum haben wir immer eine gewisse Ausgewogenheit in den Artikeln geschätzt. Bei dem Beitrag "Merkels schwieriges Erbe" haben wir diesen Punkt sehr vermisst. Die Ruhe, Zielstrebigkeit und bestimmende Beharrlichkeit hat uns in Deutschland und auch in Europa unter der Führung von Angela Merkel gut leben lassen. Gründe zu etwas Dankbarkeit?
Dietrich + Lore Krause