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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2017
Angriff auf die freie Wahl
Wie Datenjäger die Demokratie gefährden
Der Inhalt:
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Sollen wir uns denn trennen?

von Gunhild Seyfert vom 24.03.2017
Ein Mann und eine Frau haben das Gefühl, dass sie sich nichts mehr zu geben haben. Oder vielleicht doch? In der Paartherapie beginnen sie zu verstehen, was mit ihnen passiert ist. Serie Psychotherapie Aktuell
Keine Nähe mehr möglich? Sexuelle Probleme sind oft nur ein Symptom für Verletztheit und Enttäuschung. (Foto: VGSTUDIO/Fotolia)
Keine Nähe mehr möglich? Sexuelle Probleme sind oft nur ein Symptom für Verletztheit und Enttäuschung. (Foto: VGSTUDIO/Fotolia)
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Ein Mann und eine Frau sitzen auf Sesseln in einem wohnlich mit Teppich und Bildern eingerichteten Raum. Er verschränkt seine Arme fest vor der Brust, schaut abweisend und zeigt deutlich, dass er sich fehl am Platze fühlt. Sie knetet nervös ihre Hände, schaut sich unsicher um, versucht ein Lächeln. Ihnen gegenüber sitzt der Therapeut. Von ihm erhoffen sie sich Hilfe, denn als Partner, so wird deutlich, können sie sich schon lange nichts mehr geben. Oder vielleicht doch?

Eine Entwicklung, die das Paar alleine nicht bewältigt

»Die meisten kommen, wenn es um die Frage geht, ob sie sich trennen sollen«, sagt Martin Brentrup, der seit vielen Jahren als Psychotherapeut in Osnabrück auch mit Paaren arbeitet. »Oft gab es davor schon lange Streit und ungelöste Konflikte.

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