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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2019
Respekt. Vertrauen. Versöhnung
Was der Mensch zum Leben braucht
Der Inhalt:

Mit Musik das Klima retten?

von Andrea Teupke vom 02.01.2020
Vorgespräch: Fragen an den Komponisten Bernhard König, der Zukunftswerkstätten zum Klimawandel anbietet
Musikalischer Protest bei Fridays for Future in Hamburg: Trommeln gehören zu jeder Klimademo (Foto: pa/Heimken)
Musikalischer Protest bei Fridays for Future in Hamburg: Trommeln gehören zu jeder Klimademo (Foto: pa/Heimken)

Publik-Forum: Herr König, was ist eine
Zukunftswerkstatt »Musik und Klima«?

Bernhard König: Da können Musiker und Musikerinnen ein Wochenende lang jenseits des Tagesgeschäftes über ihre Handlungsmöglichkeiten nachdenken, angesichts der Tatsache, dass es unserem Planeten nicht so richtig gut geht.

Was hat denn Musik mit Klima zu tun?

König: Erstens ist die ganze musikalische Kultur – wie alles andere auch – durch die Klimakrise bedroht. Zweitens ist Musik genau wie unser gesamter expansiver und extrem energieaufwendiger Lebensstil ein Teil des Problems. Und drittens stellt sich die Frage, ob Musik auch ein Teil von Lösungswegen sein könnte.

Was soll in diesen Zukunftswerkstätten konkret passieren?

König: Vertreter von Musik-Institutionen können beispielsweise überlegen, wie sie ihr Handeln klimafreundlicher gestalten könnten. Oder Musiker und Klimaaktivisten könnten gemeinsam darüber nachdenken, wie wir aus der Musik uns nützlich machen können bei Klimaaktionen.

An was für Menschen richtet sich das?

König: Die sich bisher angemeldet haben, sind sehr bunt gemischt: Das reicht vom Musiklehrer einer Sonderschule über die Kirchenmusikerin oder den Cellisten bis zum Orchesterintendanten. Wir haben aber auch junge Experten aus der Postwachstumsökonomie oder Klimaforschung dabei, die fachlichen Input geben.

Wird da komponiert oder eher diskutiert?

König: Das hängt von den Anliegen der Teilnehmer ab: Wenn der Wunsch

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