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21.08.2018
Eine Dienstpflicht für alle?
Die CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat eine allgemeine Dienstpflicht für junge Männer und Frauen über 18 Jahre angeregt. Sie soll bei der Bundeswehr, als Sozialdienst oder etwa in der Entwicklungshilfe abgeleistet werden können. Ist das sinnvoll?

Eine Dienstpflicht für alle?

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Kommentare
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Roswitha Fenneker
02.09.201815:35
Ich bin zwar nicht dafür, zwangsweise jemanden für einen Dienst zu verpflichten, den er nicht leisten mag - aber das ist ja wohl auch nicht so vorgesehen. Wichtig ist m.E. der Anreiz, auch andere Lebenswelten kennenzulernen und dadurch Menschen verstehen zu können, die die Welt anders sehen als wir oder mit viel weniger Ressourcen auskommen müssen oder durch Krankheit / Behinderung daran gehindert werden, am "allgemeinen Leben" teilzunhemen - sprich: seine Weltsicht zu erweitern und auch von einer anderen Warte zu betrachten.
Faulhaber
31.08.201809:44
Liebe Redaktion,
ich danke für den überzeugenden Beitrag von Frau Teupke. Sie zeigt, dass es nicht mit dem Hinweis "unausgegoren und juristisch unreflektiert" getan ist. Die weiteren Argumente von Herrn Kessler sind leider mehr gefühltes Unwohlsein mit dem Bestehenden. Das zu teilen dürfte uns einen - kein Zwang wird daran etwas ändern - selbst wenn es rechtlich möglich wäre.
Lutz Faulhaber
Eva
28.08.201819:06
Der Vorschlag von Frau Kramp-Karrenbauer war längst überfällig. In unserer Zeit kommen junge Menschen kaum mehr in Berührung mit sozialen Berufen. Was in der Kinderbetreuung, Schule, Krankenfürsorge und Altenpflege geleistet wird, hat einen viel zu geringen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Und, vergessen wir nicht: Irgendwann ist jeder einmal auf Kindergarten, Krankenhaus oder Pflegehilfe angewiesen. Diese Menschen leisten aufopfernde Arbeit, oft bis zur Erschöpfung. Höchste Zeit, dass unsere Gesellschaft diesen Berufen wieder eine Wertschätzung entgegenbringt und jungen Menschen Einblick gewährt in die wichtigsten Bereiche menschlichen Miteinanders.
Dr.Werner Heffungs
28.08.201811:18
völlig unrealistisch ist die Hoffnung durch ein freiwilliges soziales Jahr den eklatanten Fachkräftemangel im sozialen Bereich kurzfristig lindern zu können. Aber aus meiner langjährigen Erfahrung mit Zivis, FSjlern und BuFDis kann ich nur bestätigen , dass sehr viele junge Leute durch diese Erfahrungen ihren Berufswunsch gefunden bzw. geändert haben in Richtung "soziale Tätigkeit".Auf Dauer ist dann sicher auch mit der Reduzierung des Fachkräftemangels zu rechnen, jedenfalls eher als mit den "Hauruck -Plänen" unseres sogenannten Bundes- Gesundheitsministers. Meine Vorstellung schließt ausdrücklich die Wiedereinführung der Wehrpflicht aus, das ist absolut kontraproduktiv!(sie fehlen im sozialen Bereich und erzeugen im schlimmsten Fall- Kriegseinsatz- neue zu versorgende Menschen zusätzlich!)
Andreas Seegers
28.08.201809:48
Ich bin der Meinung, dass ein soziales Jahr für alle jungen Menschen wichtig ist und bereichernd für die persönliche Entwicklung. Im Rahmen der Gleichberechtigung/behandlung mussen die jungen Frauen diesen "Dienst" ebenfalls erfüllen. Ich finde den Begriff Dienstpflicht nicht sehr glücklich. Mein Favorit nach wie vor: Soziales Engagement!!
Heinrich Krug
27.08.201822:29
Wer freiwillig einen Dienst tut arbeitet meist besser als jemand der dazu gezwungen wird.
Thomas Kopfer
27.08.201817:04
Diese Dienstpflicht ist nichts anderes als staatlicher Freiheitsentzug und Zwang, der nach dem Grundgesetz nur in einer Bedrohungslage, wie es der Kalte Krieg gewesen ist, zu rechtfertigen war.
Heute befindet sich das Land trotz der ca. 1,5 Mio. Flüchtlinge nicht in einer Notlage, denn die Wirtschaft wächst, Facharbeitermangel und hohe staatliche Überschüsse sind da, die aber nicht investiert werden sondern auf Konten verrotten.
Geflüchtete können es erst Recht nicht sein, denn Existenzsicherung muss nicht erarbeitet werden, was für Arbeitslose ebenso gilt.
Die Freundin von Merkel, Annegret Kamp Karrenbauer scheint mental in ihrer Jugendzeit stecken geblieben zu sein...oder hat sie etwa die Idee von den kaztholischen Bischöfen aus der Lobby?...oder redet sie vom Arbeitsdienst, den es im 1000jährigen Reich gegeben hat?
Der Vorschlag ist völlig aus der Zeit und gehört in die Schublade oder den Reißwolf!
Albert Fries
26.08.201822:44
Dienstpflicht ja, aber nicht für alle,- nicht für Frauen! Nicht nur eines, sondern mehrere soziale Jahre verbringen Frauen mit Kindern und Familie. Meist unentgeltlich. Oft kommt noch die Doppelbelastung Familie und Beruf dazu.
Albert Fries
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