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07.11.2017
Ein neuer Feiertag?
Ein Feiertag für Muslime: Als Bundesinnenminister Thomas de Maizière kürzlich laut darüber nachdachte, folgte ein Aufschrei – Deutschland habe eine christliche Tradition –, und er ruderte zurück. Doch warum nicht auch die Feste muslimischer Mitbürger feiern?

Muslimischen Feiertag einführen?

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insgesamt abgegebene Stimmen: 157
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Kommentare
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Britta Baas
17.11.201711:45
@HeleneTschacher, Sie erklären eine ganze Religion zur Grundschul-Matheaufgabe? Judentum + Christentum = Islam? Das schreit zum Himmel. Der Islam ist in seiner Entstehungsgeschichte vor allem eine Reformbewegung in Reflexion auf Judentum und Christentum. Damit aber etwas Originäres, Neues, mit einer komplexen Theologie und Theologiegeschichte. Eine EIGENE Religion. Wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihnen jemand sagen würde: Was wollen Sie in einer Kirche? Nehmen Sie doch teil an ägyptischen und sunnitischen Riten der vor-jesuanischen Zeit und addieren Sie sie im Geiste, Ihr Christentum und seine Ausdrucksformen sind nicht nötig?
Helene Tschacher
17.11.201700:36
Wenn ein neuer Feiertag eingeführt werden soll, dann würde ich für einen "Reflektionstag" plädieren. Da können alle - ob Juden, Christen, Muslime, Hindus, Budisten und alle die an einen Gott glauben - darüber nachdenken, ob sich ihr Gott ihrer schämt.
Warum ein muslimischer Feiertag? Da der Islam ein Konklomerat aus Judentum und Christentum ist, sind Menschen muslimischen Glaubens herzlichst eingeladen, die christlich-jüdischen Feste mitzufeiern.

Nachdem der Buß- und Bettag der Protestanten als Feiertag aus wirtschaftlichen Gründen abgeschafft wurde, kann ich mir nicht vorstellen, dass für Salafisten und Kopftuchmuslime ein Feiertag eingeführt wird.
Die anderen Muslime sind längst hier angekommen und leben ihren Glauben als Bereicherung für die Europäische Familie!
Britta Baas
15.11.201714:47
@MartinWittek, Ihre Behauptung, dass DER Islam "Gewalt und Intoleranz gegenüber Andersgläubigen" predigt, ist sachlich falsch. Zunächst predigen immer Menschen, keine Religionen. Denkbar und beobachtbar ist, dass einzelne Menschen Gewalt und Intoleranz predigen. Eine ganze Religion, die noch dazu in verschiedenen Jahrhunderten und in verschiedenen Kontexten existiert, ist so schillernd und so in Bewegung, mithin in ihren Ausdrucksformen durch Menschen so verschieden, dass das fundamentalistische Urteil über sie nur zeigt, dass der Urteilssprecher selbst intolerant und verbal gewalttägig ist.
Martin Wittek
15.11.201710:08
Einer Religion wie dem Islam, die Gewalt und
Intoleranz gegenüber Andersgläubigen predigt,
einen gesetzlichen Feiertag zu gewähren, käme
einer Selbstaufgabe gleich.
Im Übrigen sind die Kosten für einen allgemeinen
Feiertag nicht unerheblich.
Christof Bretscher
12.11.201709:54
Umfragen mit vordiktierter Begründung der Antwort sind eher nicht gut.
Die Begründung der Autorin für einen gesamtdeutschen Feiertag für Muslime ist nicht überzeugend: das Zuckerfest nach dem Ramadan macht nur für den Sinn, der den Ramadan auch eingehalten hat. Das Opferfest hat mit dem AT zu tun, Christentum ist NT, um es mal ein bißchen plump zu formulieren. Es ist eine Illusion zu glauben, ein gemeinsamer Feiertag brächte die Menschen dazu, die andere Religion besser zu verstehen. Das schafft ein Feiertag auch in der eigenen Religion nicht mehr.
Ich plädiere für die Abschaffung des 2.Weihnachts, Ostern - und Pfingstfeiertags.
Georg Grathwohl
11.11.201716:56
Soll der Missbrauch, der in unserer Gesellschaft mit den christlichen Feiertagen getrieben wird, jetzt auch noch auf muslimische Feiertage ausgeweitet werden? Gott bewahre sie vor solchem Verfall! Zu fordern sind nicht mehr religiöse Feiertage, sondern ehrliches Verhalten an den verbliebenen, und z.B. Ersatz von Christi Himmelfahrt/Vatertag durch einen Europa-Feiertag.
Georg Lechner
11.11.201712:04
Ja, warum nicht? Eine Umverteilung des Produktivitätszuwachses auf die Allgemeinheit wäre kein Fehler, auch wenn die Interessen hinter der AfD das genau gegenteilig sehen.
Es ist zwar absehbar, dass die Rinnsteinblätter eine fürchterliche Hetze vom Zaun brechen würden, aber es gehört einfach betont, dass ein solcher Feiertag eine Gelegenheit ist, sich besser kennenzulernen und damit zu einem gedeihlichen Miteinander zu kommen.
Hedi B.-V.
07.11.201717:14
Sowieso wird der Druck in der Arbeitswelt immer stärker, da wäre ein weiterer freier Tag zu begrüßen!!!
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