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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2021
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Konflikte
Suchet den Frieden und jaget ihm nach

Die Kette von Gewalt und Gegengewalt scheint endlos, wie lässt sie sich durchbrechen? Wie ernst nehmen dabei die Kirchen ihren biblischen Auftrag? Und was heißt es, eine Kirche des Friedens sein zu wollen?
von Claudia Mende vom 13.06.2021
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Ostermarsch: Demonstration gegen Atomwaffen am Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz (Foto: imago/Sascha Ditscher)
Ostermarsch: Demonstration gegen Atomwaffen am Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz (Foto: imago/Sascha Ditscher)
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Schon wieder ein neues Kapitel in der endlosen Kette von Gewalt und Gegengewalt. Schon wieder tote Zivilisten. Dabei wollten die palästinensischen Kirchen diesem Kreislauf schon im Jahr 2002 aus dem Geist Jesu etwas entgegensetzen. Sie haben den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) gebeten, zivile Beobachter ins besetzte Westjordanland zu schicken. Diese sollen den Palästinensern helfen, ihre Rechte friedlich gegenüber militanten jüdischen Siedlern zu vertreten. Die Begleiter aus aller Welt sollen im Zweifelsfall allein durch ihre Anwesenheit zu einer Entspannung der konfliktbeladenen Situation beitragen und gleichzeitig die internationale Öffentlichkeit über das Leben unter Besatzung informieren. Rund hundert Engagierte aus aller Welt kommen seitdem jedes Jahr für einen Zeitraum von drei Monat

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Georg Lechner 15.06.2021, 17:33 Uhr:
Für die Anknüpfung an den nicht kirchlich geprägten Teil der motivierbaren Bevölkerung wäre auch an das Diktum des Internationalen Gerichtshofs vor 25 Jahren (Juli 1996) zu erinnern, dass nicht nur der Einsatz von Massenvernichtungswaffen völkerrechtswidrig ist, sondern schon dessen Androhung. Anlass war die Klage der IPPNW gegen die nukleare Erstschlagsoption in der NATO-Nukleastrategie.

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