Zur mobilen Webseite zurückkehren

Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2019
Und die Demokratie lebt doch!
Schülerstreiks, Bienen-Volksbegehren, Frauenrechte
Der Inhalt:

Sternenkinder

Ernesto Cardenal, 94-jähriger Dichter, Politiker und katholischer Priester, hat sein lyrisches Vermächtnis geschrieben: eine Ballade der Endlichkeit, durchzogen von der Hoffnung auf Gott
Ernesto Cardenal schrieb im hohen Alter und schwer krank ein lyrisches Vermächtnis, das Lutz Kliche übersetzt hat (Fotos: pa/Kaiser; istockphoto/Den-Belitsky)
Ernesto Cardenal schrieb im hohen Alter und schwer krank ein lyrisches Vermächtnis, das Lutz Kliche übersetzt hat (Fotos: pa/Kaiser; istockphoto/Den-Belitsky)

Billionen Galaxien und Billionen Sterne / Die Sterne, von denen wir stammen / Weshalb gibt es die Welt / und nicht einfach das Nichts? / Etwas so unglaublich Großes / muss einen Zweck haben

Wenn alles Leben enden wird: / Was ist dann der Sinn des Universums? / Jeder kleine Lichtpunkt eine Welt / und auch wir ein Pünktchen / winzig klein zwischen den Galaxien … / Welche Verschwendung wäre es, wenn das Universum endete und es kein Leben nach dem Tod gäbe? …

Zuerst nur zwei: Gott und das Nichts / die Planeten sind steril / doch einen bedeckte er mit Lebewesen / um sie zu lieben … Die leblose Materie reproduzierte sic