Hundert Mal derselbe Berg

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Berge gelten in Japan als heilige Stätten. Der Berg Fuji etwa wird als Wohnsitz der weiblichen Gottheit Sengen Daibosatsu verehrt. Sie soll in den Wolken zu Hause sein, die über seinem Gipfel schweben, und in ihrer Macht soll es liegen, das Umland vor einem neuerlichen Ausbruch des Vulkans zu bewahren. Da ihm ihr Geist innewohnt, ist der Fuji nicht nur ein Berg, er ist zugleich Pilgerort und Träger des Göttlichen, welches im Shintō-Glauben eng an die Natur und ihre Erscheinungsformen geknüpft ist. Berge und Flüsse, Tiere und Pflanzen – ihnen allen wird eine Seele zugeschrieben.
Am Berg Fuji arbeiteten sich zahlreiche bildende Künstler ab. Entstanden sind dabei unter anderem die »36 Ansichten des Berges Fuji« des Malers Hokusai. Ihm ging es vor allem um die Perspektive. Gerade weil er den Fuji in
Milena Michiko Flašar ist eine österreichisch-japanische Schriftstellerin. Jüngst erschienen von ihr der Essay »Sterben lernen auf Japanisch« und der Kurzgeschichtenband »Der Hase im Mond«.



