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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2022
Der Inhalt:

Reportage aus Europas größtem Gemüseanbaugebiet
Almeria - Europas zwielichtiger Garten

von Beatrix Gramlich vom 03.12.2022
In Almeria wird das Gemüse für deutsche Supermärkte erzeugt. Durch den Preisdruck sind die Arbeitsbedingungen ausbeuterisch. Ganz unten stehen Flüchtlinge aus Afrika. Zwei Patres leisten ihnen Beistand.
Plastik, so weit das Auge reicht: Luftaufnahme von der Region Almeria (Foto: Hartmut Schwarzbach/argus)
Plastik, so weit das Auge reicht: Luftaufnahme von der Region Almeria (Foto: Hartmut Schwarzbach/argus)
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Im Chor konjugieren sie Verben, pauken die Zeiten, bestimmte und unbestimmte Artikel. Zwischendurch schlägt eine Kirchenglocke. Drei Dutzend junge Männer mit Sweatshirt und Basecap drücken im Pfarrheim von San Juan el Bautista die Schulbank: Migranten aus Mali, Mauretanien, dem Senegal und anderen Ländern – gestrandet auf dem Weg in ein besseres Leben. In Roquetas de Mar, einer Hochburg des Obst- und Gemüseanbaus in der Provinz Almería, schlagen sie sich mit Jobs in den Gewächshäusern durch. An der Tafel steht Pater Alick Mwamba, 38. Er schreibt Vokabeln auf, korrigiert, erklärt und wechselt dabei nahtlos zwischen Englisch, Französisch und Spanisch. Der Afrikamissionar und sein Mitbruder Venancio Echevarría, 56, unterrichten die jungen Männer mit einem Team von Freiwilligen – unter ihnen Lehrer, Lebensmittelhändler, Ren

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Gerold Jakob 13.01.2023:
Vielen Dank für Ihren Artikel. Es ist sehr wichtig, dieses Thema aufzugreifen. Die Zustände in Spanien sind mir bekannt. Ich stufe sie als Sklaverei ein und kaufe deshalb Salat, Gemüse oder Obst mit dem Herkunftshinweis Spanien überhaupt nicht mehr. Wir Verbraucher tragen eine Mitschuld an diesen Zuständen. Wenn wir nicht immer nach dem Billigsten streben würden, gäbe es diese Form der Sklaverei nicht. Außerdem wird die Umwelt in Spanien, die Lebensgrundlage vieler Menschen, unwiederbringlich durch unseren Geiz zerstört.