Zur mobilen Webseite zurückkehren
Artikel vorlesen lassen

Der Fürstbischof

von Hartmut Meesmann vom 10.09.2013
Dem Limburger Bischof werden Verschwendung und autoritäres Auftreten vorgeworfen. Der Oberhirte steht offen unter Druck. Jetzt hat sogar der Vatikan eingegriffen
Franz-Peter Tebartz-van Elst, der Bischof von Limburg, wird jetzt von Rom unterstützt, um wieder sicher im Sattel zu sitzen. Ob das klappt? (Foto: pa/von Erichsen)
Franz-Peter Tebartz-van Elst, der Bischof von Limburg, wird jetzt von Rom unterstützt, um wieder sicher im Sattel zu sitzen. Ob das klappt? (Foto: pa/von Erichsen)
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang
  • diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
  • 4 Wochen für nur 1,00 €
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper ergänzend zu Ihrem Print-Abo

Der katholische Stadtdekan von Frankfurt, Johannes zu Eltz, ist im Kern so etwas wie ein hundertprozentiger Katholik. Konservativ und durchsetzungsfähig, oft kompromisslos. Er eilt auch schon einmal einem Gottesdienstbesucher hinterher und entwindet ihm im Gerangel die Hostie, die dieser in seine Manteltasche gesteckt hatte – so geschehen in Wiesbaden, wo der Geistliche zuvor Stadtdekan gewesen war.

Seit der studierte Kirchenjurist vom Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst als dessen Vertreter in die Mainmetropole geschickt wurde, sei er offener geworden, sagen Insider. Wenn ein solcher Mann, der stets mit Priesterkragen und oft sogar in römischer Sou

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.

Paul Haverkamp 10.09.2013, 14:59 Uhr:
Die kath. Kirche rennt von einer Glaubwürdigkeitskrise in die nächste. Viele Katholiken halten diesen Spagat nicht mehr aus, sie leiden an einem Gefühl eigener Ohnmacht und Hilflosigkeit angesichts der von Macht und Herrschaft so irre geleiteten kath. Kirche.


Dass solche Kirchenfürsten wie der Limburger dennoch sich in ihrer christlichen Öffentlichkeitspräsentation auf Jesus berufen, ist an Chuzpe und Ignoranz nicht zu überbieten. Der großzügige Umgang mit dem 8. Gebot passt zudem genau in dieses Bild eines sich auf unjesuanischem Kurs befindlichen Kirchenfürsten.

Dieser Bischof hat sich mit einem derartigen Ausmaß mit antijesuanischen Federn geschmückt, dass seine an Unglaubwürdigkeit, Hybris und Narzissmus nicht zu überbietenden Verhaltensweisen dazu beigetragen haben, dass Jesus stets aufs Neue von einem Duodez-Fürsten mit diesen Attitüden in der Gegenwart gekreuzigt wird; dieser Kleriker-Boheme hat es nicht verdient, eine neue Chance zu bekommen.






Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00