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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2013
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft
Der letzte Brief

Jesus der Eiferer

Viel Wirbel in den USA: Ein Muslim schreibt ein Jesus-Buch – und verunsichert konservative Christen. Darf er das denn überhaupt?
von Joachim Kügler vom 31.08.2013
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Reza Aslan: Sein Jesus ist ein politischer Rebell. (Foto: pa)
Reza Aslan: Sein Jesus ist ein politischer Rebell. (Foto: pa)
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Ein Jesusbuch erregt zurzeit die christliche Szene in den USA und beschert dem Autor einen Verkaufserfolg, von dem Bibelwissenschaftler nur träumen können. Es ist diesmal nicht Benedikt XVI., der hier einen Jesus-Bestseller landet, es ist Reza Aslan. Schaut man sich das Buch des US-amerikanischen Religionssoziologen an, so kann man sich über die Aufregung nur wundern. Es ist eines von vielen Jesus-Büchern, die unaufhörlich erscheinen. Was das Buch von anderen unterscheidet, ist freilich sein elegantes, manchmal etwas gestelztes Englisch. Aslan ist Hochschullehrer für Creative Writing, und so liest sich sein Buch wunderbar flüssig, eher wie ein historischer Roman, und garantiert hohes Lesevergnügen.

Das Buch ist gut recherchiert, entspricht aber nicht immer den Standards wissenschaftlicher Jes

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