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Brüssel nach dem Terror

Eine Stadt sucht Heilung: In Belgiens Metropole versuchen Christen und Muslime die Folgen des islamistischen Terrors zu bewältigen. Doch das Leid ist allgegenwärtig. Die Angst vor neuen Anschlägen ist groß. Und die Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft ist erst ein zartes Pflänzchen. Die Titelreportage in Publik-Forum
von Thomas Seiterich vom 13.04.2016
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Trauern vor der Börse im Stadtzentrum von Brüssel: Tag für Tag gehen Tausende Bürger hin. (Foto: Hartmann/Reuters)
Trauern vor der Börse im Stadtzentrum von Brüssel: Tag für Tag gehen Tausende Bürger hin. (Foto: Hartmann/Reuters)

Beim Aussteigen im Bahnhof Brüssel-Midi überall Soldaten im Kampfanzug, mit Splitterweste und Schnellfeuergewehr. Arabisch und afrikanisch aussehende Reisende sortieren die Militärs sofort aus zur Körper- und Gepäckkontrolle auf dem Bahnsteig. Es sind nur hundert Meter bis zu meinem Hotel. Auf dem Weg dorthin: Soldaten überall. Schwer bewaffnet, vor und in der Eingangshalle. Mein Rollkoffer und Rucksack werden von der belgischen Polizei penibel durchsucht. Erst dann kann ich einchecken. Im Aufzug fährt ein Infanterist mit. Oben im Hotelflur stehen die Türen offen. In den Zimmern Soldaten und gestapelte Schusswaffen.

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