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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2023
Der Inhalt:

Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

vom 28.11.2023

Marie Lou Steinig ist Volontärin bei Publik-Forum (Foto: Ute Victor)jeden Morgen, vor dem ersten Kaffee, höre ich die Nachrichten im Radio. Zurzeit fällt mir das schwer. Überall geht es um Krieg, um Tote, um Elend – und immer wieder um Menschen, die aus Hass schreckliche Dinge tun. Erich Fromm war der Meinung, Hass sei eine notwendige Vorbedingung für den Krieg, nicht aber seine Ursache – Hass entstehe aus einer tiefen, inneren Verletzung. In der Titelgeschichte schreibt der Schriftsteller Martin Hecht über den unwiderstehlichen Sog, den Hass als kollektives Gefühl ausüben kann, und warum er gerade jetzt so an Kraft gewinnt (Seite 12).

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 23/2023 vom 01.12.2023, Seite 3
Hass
Hass
Die unheimliche Macht

Was können die Menschen, vor allem Christinnen und Christen tun, um Hass und Gewalt entgegenzuwirken? Am interreligiösen Dialog festhalten, mahnt der Theologe und Mitherausgeber von Publik-Forum, Klaus von Stosch. Wenn der Terror nur mit den Mitteln des Krieges bekämpft wird, bleibt eine humanitärere Zukunft unerreichbar (Seite 34).

Auf eine bessere Zukunft hoffen viele Migranten, die in Kolumbien den Dschungel durchqueren, um nach Nordamerika zu kommen. Der Wunsch nach einem besseren Leben ist so stark, dass die Menschen ihr Leben auf dem Marsch riskieren, wo giftige Tiere und bewaffnete Banditen lauern. Nicht alle haben das nötige Geld, um die Schleuser zu bezahlen. Barbara Tambour, die in Kolumbien war, fragt sich: Was wird aus den Menschen, wie der jungen Mutter Keviana, die vor dem »Tor zur Hölle« stranden? (Seite 20).

Von Emigration und Einsamkeit war auch das Leben der jüdischen Dichterin Mascha Kaléko geprägt. Trotzdem schuf sie Texte von großer Leichtigkeit, Tröstlichkeit und Kraft. Die Liedermacherin Dota Kehr hat Mascha Kalékos Texte vertont. Christoph Fleischmann spricht mit Kehr über ihre Musik, die Idealisierung romantischer Liebe und warum wir, seitdem das Religiöse verblasst, in einer Welt zielloser Sehnsüchte leben (Seite 50).

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Eine adventliche Lektüre wünscht

Marie Lou Steinig

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