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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2023
Der Inhalt:

Der richtende Blitz

von Gotthard Fuchs vom 28.11.2023
Dass Gott das letzte Wort hat, gehört zum Kernbestand des Christlichen. Aber just mit dieser befreienden Perspektive wurde von den Kirchen viel Angst aufgebaut. Jetzt scheinen sie selbst gerichtet. Eine Adventsbetrachtung
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Der Jesuit Alfred Delp schrieb diese Sätze vor bald 80 Jahren, und es scheint, als würde die Kirchenmitgliedschaftsstudie sie auf dramatische Weise bestätigen: waren es damals noch mehr als 90 Prozent der Deutschen, die christlich glaubten, sind es jetzt gerade mal noch 20 Prozent. Betroffen sind nicht nur die Kirchen und ihre mangelnde Attraktivität, es betrifft die Präsenz des Christlichen in Gesellschaft und Alltag – und das ist keineswegs folgenlos für deren Zusammenhalt und Humanität ... Überall wird ja der Wertemangel beschworen, die Zunahme von Aggressivität und Eigensucht ist allseits spürbar. Dringlicher denn je bräuchten wir jene Ressourcen, die mit dem Evangelium in die Welt kamen. Dass jeder Mensch unhintergehbare Würde habe, ist ja keineswegs selbstverständlich, von proaktiver Fremden-, ja Feindesliebe ganz

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Georg Lechner 08.12.2023, 19:23 Uhr:
Die aus Machtkalkül aufgebaute Angst hat seit Beginn der Neuzeit zu einer Abwehrreaktion geführt, die Horst-Eberhard Richter im Buch "Der Gotteskomplex" analysierte und mit der frühkindlichen Trotzphase verglich.
Fatalerweise bildet diese durchaus nachvollziehbare Abwehrreaktion (der wir möglicherweise auch das "Die Hölle ist nur ein Konstrukt der Theologen" des Startheologen Thomas von Aquin verdanken) gegen einen als willkürlichen Despoten missverstandenen Gott das Fundament eines übersteigerten Freiheitsbegriffs, mit dem die politische Rechte und besonders ihre extreme Ausformung in den Tribalisten (= Verfechter von Stammesegoismen) hausieren geht.