»Ich schufte gerne«
Als das Ergebnis da ist, braucht sie, die gestandene Frau, ein Taschentuch; Irme Stetter-Karp wischt sich die Tränen aus den Augen. 149 Stimmen für sie, 41 für ihren Mitbewerber Ulrich Hemel. Das ist ein klares Votum: Die 65-jährige Stuttgarterin ist die neue Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Nachfolgerin des scheidenden Präsidenten Thomas Sternberg. Sie ist nach Rita Waschbüsch die zweite Frau an der Spitze der katholischen Laienvertretung. Und sie ist kein Mitglied der CDU oder CSU, wie seit 1968 alle Menschen an der Spitze des ZdK – bis dahin hatten katholische Adelige den Posten inne.
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