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Der Querkopf

Hans-Georg von der Marwitz ist Biobauer und war schon immer gegen Atomenergie. Und doch sitzt er für die CDU im Bundestag
von Bettina Röder vom 22.07.2016
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Er ist Landwirt mit Leib und Seele. Darum kann er auch recht sperrig sein. Etwa als Fraktionskollegen im Bundestag dafür plädierten, Kohlendioxid aus den Kohlekraftwerken unter der Erde zu verpressen. Da hielt er dagegen, weil das höchst umweltschädlich ist. Noch vor Fukushima hat Hans-Georg von der Marwitz als einer der wenigen in der CDU gegen die Verlängerung der AKW-Laufzeiten gestimmt. Und überhaupt: Warum wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz nicht genug durchdacht? Warum pflastern wir wertvolle Ackerflächen mit Fotovoltaikanlagen zu? Er hat seine Arme auf den hellen Holztisch gestützt, lehnt sich kampfeslustig nach vorn. »Wenn es um die Zukunft kommender Generationen geht, müssen wir grundsätzlich werden«, ist er überzeugt. Im vergangenen Jahr hat er mit anderen eine Initiativgruppe zum Kohleausstieg in Brandenburg gegründet. »Zukunft gestalten statt den Abbruch hinauszögern« ist das Motto.

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