Antisemitismus
Ein Kardinal mit Gewissensbissen

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Es kommt im Polen von heute nicht mehr gut an, den – immerhin heiliggesprochenen – Karol Wojtyla zu würdigen und die eigenen Landsleute dazu aufzurufen, seinem Beispiel zu folgen. Diese Erfahrung mussten nun auch die katholischen Bischöfe machen. Ihr jüngster Hirtenbrief ist nicht nur bei rechtskonservativ-nationalistischen Politikern auf Empörung gestoßen, sondern auch in der eigenen Kirche. Dort weigerten sich offenbar viele Pfarrer aus Protest, das Schreiben bei der Sonntagsmesse zu verlesen.
Es geht um die komplexe Beziehung der Kirche zum Judentum. Vor genau 40 Jahren hatte Johannes Paul II. als erster Papst ein jüdisches Gotteshaus besucht – die Hauptsynagoge in Rom – und den Oberrabbiner Elio Toaff umarmt. An diesen »bahnbrechenden Moment in den Beziehungen beider Glaubensgemeinschaften«
Jan Opielka ist freier Journalist. Er lebt in Polen.




