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Stürme der Hoffnung entfesselt

Drei Jahre Papst Franziskus haben für ein neues, gutes Image der Weltkirche gesorgt. Doch wer auf eine Reform der Strukturen hofft, wird ungeduldig
von Thomas Seiterich vom 15.04.2016
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Johannes Paul II. und Benedikt XVI. wurden einst kritisiert, weil sie den Rahmen des römischen Pontifex-Amtes sprengten und als Päpste sehr subjektiv agierten. Der Polen-Papst war ein ebenso autoritärer wie führungsstarker Welt-Freiheitspolitiker; der Dogmatiker Benedikt machte Dienst nach Vorschrift, um dann am Feierabend seine großen theologischen Bücher zu schreiben. Noch viel subjektiver als beide handelt seit drei Jahren nun Franziskus: Mit ihm spricht erstmals ein Papst so einfach, dass jeder ihn versteht.

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