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Neo-Faschismus
»Wenig ist so revolutionär wie die freiwillige Feuerwehr«

Die Philosophin Eva von Redecker sieht den neuen Faschismus als Fortsetzung einer kapitalistischen Logik. Was macht ihr Hoffnung angesichts des globalen Rechtsrucks?
vom 12.03.2026
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»Dieser Drang nach Härte« heißt das neue Buch über Neo-Faschismus der Philosophin Eva von Redecker (Foto: laif/Julia Steinigeweg)
»Dieser Drang nach Härte« heißt das neue Buch über Neo-Faschismus der Philosophin Eva von Redecker (Foto: laif/Julia Steinigeweg)

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Publik-Forum: Frau von Redecker, vor knapp einem Jahr ist der Philosoph Jason Stanley aus den Vereinigten Staaten ausgewandert. Er hat gesagt: »Was wir jetzt in den USA sehen, das ist Faschismus.« Stimmen Sie ihm zu?

Eva von Redecker: Ich stimme zu, dass wir in den USA Faschismus sehen. Ob es schon auf der Systemebene Faschismus ist, da bin ich mir nicht sicher. Es gibt ja zum Beispiel noch ein teilweise funktionierendes Rechtssystem. In Stanleys liberaler Faschismustheorie gibt es ein Umkippen in etwas ganz anderes, was sich jetzt nie mehr einfangen lässt. Aber wenn man zum Beispiel aus der Perspektive Lateinamerikas schaut, dann könnte man sich eher vorstellen, dass es ein jahrzehntelanges Hin und Her gibt zwischen progressiven Kräften und faschis

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