»Ohne 143 wäre ich nicht mehr da«

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Pling, meldet sich der Computer. Auf dem Bildschirm ploppt das Chatfenster auf. »Grüezi, willkommen im Chat. Wie kann ich Ihnen helfen?«, tippt Nadja Schliemüller im Büro in Luzern in ihren Computer und wartet auf Antwort. »Ich kann nicht mehr«, »ich mag nicht mehr«, – so oder so ähnlich beginnen die meisten Chats. Was ist passiert?, fragt Schliemüller dann. Sie ist Beraterin bei der Dargebotenen Hand, Regionalstelle Zentralschweiz. »Mein Mann hat mich wieder getriezt, wegen der Kinder, was soll ich tun?«, war die Antwort einmal. Probleme in der Beziehung oder mit der Familie machen gut ein Drittel aller Chatanfragen aus. Noch häufiger sind nur psychische Probleme.
»Oft kommen Worte wie ›nichts‹, ›niemand‹, ›immer‹, aber nichts Konkretes«, sagt Schliemüller im Videocall. Sie hat kurze Haare, ein
Katrin Groth ist Freie Journalistin in Berlin.




