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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2020
Erbsünde Rassismus
Schwarze Befreiungstheologie von der Sklaverei bis zur Ermordung George Floyds
Der Inhalt:

Sozialprotokoll
»Zirkus ist mein Leben«

von Gudrun Petersen vom 02.07.2020
Wegen Corona kann der Zirkus Amany keine Vorführungen geben. Das Geld wird knapp. Zirkusdirektor Ludwig Neigert (60) hofft auf bessere Zeiten.
Hofft auf eine bessere Zukunft nach Corona: Ludwig Neigert, der Direktor des Zirkus Amany (Foto: Petersen)
Hofft auf eine bessere Zukunft nach Corona: Ludwig Neigert, der Direktor des Zirkus Amany (Foto: Petersen)
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Früher war unser Zirkusplatz immer voll. Wir mussten ihn sogar einzäunen, damit nicht zu viele Menschen auf einmal kommen, um unsere Tiere zu sehen oder um ein wenig Zirkusluft außerhalb der Vorstellungen zu schnuppern.

Früher, das war lange vor Corona. Da haben wir noch jede Woche auf- und abgebaut. Und sehr oft für Schulen gespielt. Da kamen ganze Klassen in die Vorstellung. Das hat sich stark geändert. Ich glaube einfach, die Interessen der Kinder und Jugendlichen sind heute andere. Ich will das nicht verallgemeinern, aber wir merken es ja, wenn wir Werbung machen für unseren Familienzirkus Amany, den es bereits in der siebten Generation gibt. Es sind eher die ganz Kleinen, die mit ihren Eltern und Großeltern kommen. Und jetzt ist sowieso nichts mehr, wie es vorher

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