Sumaya Farhat-Naser: Ihr Sohn wurde von einem israelischen Scharfschützen angeschossen. Doch die palästinensische Christin folgt ihrem Weg des gewaltfreien Dialogs
Eine Kämpfernatur sei sie, heißt es über Sumaya Farhat-Naser. Eine starke Frau, die für den Frieden streite, unermüdlich und hochemotional. Während der Fahrt mit dem Auto durch das Bergische Land ist heute davon aber kaum etwas zu spüren. Die sonst so lebendigen Augen von Sumaya Farhat-Naser wirken müde. Die 62-Jährige ist schweigsam, in sich versunken.
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Am 20. März 2011wird Sumaya Fahrhat-Naser gemeinsam mit dem Israeli Reuven Moskovitz in der Erlöserkriche in Stuttgart den mit 5000Euro dotierten Amos-Preis der Offenen Kirche der Evangelischen Vereinigung in Württemberg erhalten. DiePreisträger werden geehrt,
weil siesich seit vielen Jahren »beispielhaft, gewaltfrei und prophetisch für Gerechtigkeit und Versöhnung« einsetzen, so die Jury mit Vertretern aus Kirche, Politik und Medien.