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»Sophia« rettet nicht mehr

Die EU-Rettungsmission im Mittelmeer Sophia ist tot. Mit ihr gestorben ist die Menschlichkeit Europas. Ein Kommentar
von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 02.04.2019
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Seit 2014 sind durch die EU-Marinemission Sophia rund 45.000 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet worden. Künftig überlässt die EU Flüchtlinge, die Schiffbruch erleiden, ihrem Schicksal (Foto: pa/Pacific Press/Michele Amoruso)
Seit 2014 sind durch die EU-Marinemission Sophia rund 45.000 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet worden. Künftig überlässt die EU Flüchtlinge, die Schiffbruch erleiden, ihrem Schicksal (Foto: pa/Pacific Press/Michele Amoruso)
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Wie tief ist eigentlich ein Tiefpunkt? Vielleicht reicht er bis zum Meeresgrund. Dort liegt jetzt die Wertegemeinschaft Europas. Tot. Neben den mehr als 18 200 Menschen, die in den vergangenen fünf Jahren bei dem Versuch gestorben sind, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.

Seit Monaten werden private Helfer im Mittelmeer daran gehindert, Menschen zu retten. Dass nun selbst die offizielle EU-Mission Sophia eingestellt wurde, weil sich die EU-Staaten nicht darauf einigen können, wer die Geretteten aufnimmt, ist eine »humanitäre Bankrotterklärung Europas«, wie die Süddeutsche Zeitung es formulierte. Es ist ein moralischer Tiefpunkt für die EU und ihre Mitglieder. Einer von vielen. Denn angesichts der unzähligen Verschärfungen der EU

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Roswitha Fenneker 19.04.2019:
Kann man die Politiker Europas verklagen wegen Mord? Die wichtigsten Gründe einer Mordanklage sind hier doch gegeben:
1. der Wille, einen Menschen zu töten
2. Habgier (unser "gutes Leben" ist in Gefahr)
3. Selbstzweck (Wiederwahl sichern)
4. Heimtücke durch Ausnutzen der Wehrlosigkeit
Hat sich irgend jemand einmal Gedanken dazu gemacht? Oder gelten diese Grundsätze nur für Menschen, die bereits in Europa leben?

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