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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2022
Der Inhalt:
Leben & Kultur

Energiekrise
Ohne China keine Energiewende

Deutschlands Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus Russland ist eklatant. Im Interview erklärt Energie-Experte Volker Quaschning, dass die Zukunft unserer Energieversorgung nicht nur von Putins Öl und Gas, sondern auch von Solarmodulen aus Fernost abhängt
von Nana Gerritzen vom 03.05.2022
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Energiewende made in China: Die Solarindustrie ist weitgehend nach Fernost abgewandert. (Foto: PA/Zhai Huiyong/Costfoto)
Energiewende made in China: Die Solarindustrie ist weitgehend nach Fernost abgewandert. (Foto: PA/Zhai Huiyong/Costfoto)
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Publik-Forum: Herr Quaschning, Deutschland will unabhängig werden von Öl, Gas und Kohle aus Russland. Was heißt das für die Energiewende?

Volker Quaschning: Es ist zu erwarten, dass die Unterstützung für den Ausbau von Wind- und Solarenergie deutlich steigt. Ob das ausreicht, um die Energiewende in dem für den Klimaschutz nötigen Tempo durchzusetzen, ist eine andere Frage.

Den Plänen nach soll Deutschlands Stromversorgung bis 2030 zu 80 Prozent aus erneuerbaren Energien generiert werden. Wie ist Deutschland dafür aufgestellt?

Quaschning: Na ja. Die Solarindustrie ist weitgehend nach China abgewandert. Zudem müssten wir den Ausbau der Windindustrie verfünffachen.

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