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Holocaust-Gedenktag
»Macht den Mund auf, wenn Unrecht geschieht«

Eva Szepesi (93) ist zwölf Jahre alt, als sie 1944 nach Auschwitz deportiert wird. Sie verliert alles, was ihr lieb ist – doch sie überlebt. So lange sie kann, will sie ihre Geschichte erzählen.
von Alicia Rust vom 27.01.2026
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Überlebende und Zeitzeugin: Eva Szepesi, geborene Diamant (Foto: Alicia Rust)
Überlebende und Zeitzeugin: Eva Szepesi, geborene Diamant (Foto: Alicia Rust)

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Bei einer Veranstaltung wurde ich gefragt, was ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde, wenn ich nur einen Gegenstand wählen dürfte. Ich sagte: Eine Zahnbürste! Gesunde Zähne sind unglaublich wichtig. In Auschwitz-Birkenau, wohin ich als Zwölfjährige deportiert worden war, gab es nichts. Keine Zahnbürste, keine warme Kleidung. Von dem blauen Mantel, den Mama mir zum Geburtstag genäht hatte, musste ich mich schweren Herzens trennen.

Dass meine Eltern und mein kleiner Bruder zu diesem Zeitpunkt bereits ermordet worden waren, habe ich erst nach Kriegsende erfahren. Meine Mama hatte mich mit einem gefälschten Pass auf die Flucht geschickt, doch ich wurde entdeckt. Sie blieb zu Hause, um auf meinen Vater zu warten, der in einem Arbeitslager war.

Heute erzähle ich vor alle

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