Holocaust-Gedenktag
»Macht den Mund auf, wenn Unrecht geschieht«

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Bei einer Veranstaltung wurde ich gefragt, was ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde, wenn ich nur einen Gegenstand wählen dürfte. Ich sagte: Eine Zahnbürste! Gesunde Zähne sind unglaublich wichtig. In Auschwitz-Birkenau, wohin ich als Zwölfjährige deportiert worden war, gab es nichts. Keine Zahnbürste, keine warme Kleidung. Von dem blauen Mantel, den Mama mir zum Geburtstag genäht hatte, musste ich mich schweren Herzens trennen.
Dass meine Eltern und mein kleiner Bruder zu diesem Zeitpunkt bereits ermordet worden waren, habe ich erst nach Kriegsende erfahren. Meine Mama hatte mich mit einem gefälschten Pass auf die Flucht geschickt, doch ich wurde entdeckt. Sie blieb zu Hause, um auf meinen Vater zu warten, der in einem Arbeitslager war.
Heute erzähle ich vor alle




Meine Geschichte