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Demokratie und Rechtsstaat
Die AfD einfach mal machen lassen? Nein!

Holt die Rechten in die Regierung, damit sie sich blamieren oder mäßigen: Die These von der Entzauberung der AfD hat Konjunktur. Wie gefährlich falsch sie ist, zeigt auch die Vergangenheit. Ein Essay.
von Martin Hecht vom 05.01.2025
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 Es wird Zeit, dass wir lernen, diese Demokratie zu verteidigen. Auch gegen diejenigen, die sie am liebsten abwählen würden. (Zeichnung: Klaus Stuttmann)
Es wird Zeit, dass wir lernen, diese Demokratie zu verteidigen. Auch gegen diejenigen, die sie am liebsten abwählen würden. (Zeichnung: Klaus Stuttmann)

Lasst die AfD doch mal machen! Der Satz hatte den Herbst über eine gewisse Konjunktur. Bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg war die AfD in noch nicht dagewesener Weise erfolgreich gewesen und in Thüringen sogar die stärkste Partei geworden. Lag es da nicht nahe, die AfD als Wahlsiegerin in die Regierung zu holen oder sogar ihren thüringischen Vorsitzenden Björn Höcke zum Ministerpräsidenten zu wählen? So forderte es die AfD, so sahen es auch sehr konservative Christdemokraten, die mit dem Kurs der Bundes-CDU hadern, keine Bündnisse mit der AfD einzugehen.

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