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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2021
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Nachgefragt
Leben Juden heute sicher?

Der Anschlag auf die Synagoge in Halle jährt sich am 9. Oktober zum zweiten Mal. Ziel war ein Massenmord an Juden. Fragen an Josef Schuster, den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland.
von Ludwig Greven vom 07.10.2021
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Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland (Foto: Marco Limberg / Zentralrat der Juden in Deutschland)
Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland (Foto: Marco Limberg / Zentralrat der Juden in Deutschland)
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Publik-Forum: Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle vor zwei Jahren haben Bundesregierung, Landesregierungen und Vertreter aller demokratischen Parteien angekündigt, mehr gegen Hass und Gewalt gegen Juden zu tun. Haben sie ihre Versprechen eingelöst?

Josef Schuster: Da muss man unterscheiden. Der Schutz jüdischer Einrichtungen ist sehr schnell verbessert worden durch mehr Polizei bei Veranstaltungen und durch finanzielle Mittel für bauliche und technische Sicherheitsvorkehrungen. Im Kampf gegen Antisemitismus tun die demokratischen Parteien eine Menge. Aber es gibt Bewegungen auf der radikalen Rechten, die Antisemitismus schüren. Gerade in Corona-Zeiten erleben wir ein politisches Klima in der Querdenker-Szene, das in die falsche Richtung geht

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