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Kommentar
Kein Freibrief für Deserteure

von Ludwig Greven vom 20.01.2024
Deutschland sollte Männer aus der Ukraine nicht belohnen, wenn sie sich der Einberufung entziehen.
Kampf um die Unabhängigkeit: Soldat in der Ukraine (Foto: pa/Madeleine Kelly/ZUMA Press Wire)
Kampf um die Unabhängigkeit: Soldat in der Ukraine (Foto: pa/Madeleine Kelly/ZUMA Press Wire)
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Sollten die Leistungen für Ukrainer gekürzt werden, die sich der Verteidigung ihrer Heimat und ihres Volkes durch Flucht entziehen, sollten sie gar zurückgeschickt werden? Christoph Fleischmann verweist in Publik-Forum 1/24 auf das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung, das nicht nur für Deutsche gelte. Aber gilt es im moralischen Sinn auch für solche, die sich der Abwehr des Vernichtungsangriffs Russlands verweigern, das unter seinem Kriegsherrn Putin die gesamte Ukraine zerstören will? Zehntausende Ukrainerinnen und Ukrainer haben dafür schon ihr Leben geopfert oder sind getötet worden; Hunderttausende Soldaten, Wehrpflichtige und zahllose Freiwillige riskieren jeden Tag ihr Leben, ihre Gesundheit, um für Freiheit und Sicherheit für alle Menschen in ihrem Land zu

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Lorenz Herdeis 04.02.2024, 09:05 Uhr:
In einem haben Sie völlig Recht: Es ist ein Unding, dass Deutschland russischen Deserteuren die Einreise verweigert; allerdings in erster Linie, weil niemand gezwungen werden sollte, diesen Angriffskrieg zu kämpfen, nicht so sehr aus strategischen Erwägungen gegen Putin - das finde ich eher zynisch.

Sie schreiben, ukrainische Soldat*innen kämpften auch "für diejenigen, die sich davor drücken. Auch für uns."

Niemand aber erwartet ernsthaft von Deutschen, dass sie in großer Zahl an die Front in der Ukraine gingen. Warum tun Sie es von Ukrainer*innen?

Wir alle sind nur zufällig in irgendeinem Land geboren. Den Gedanken, man müsse deshalb bereit sein, sein Leben für dieses Land geben, oder dass damit gar ein Schritt in Richtung Frieden getan sei, sollten wir längst überwunden haben.

Jens Jürgen Korff 26.01.2024, 12:48 Uhr:
Vor allem aber müssen wir russische Deserteure und Kriegsdienstverweigerer gastlich aufnehmen, unterstützen und belohnen. Für sie muss zum Beispiel die russisch-finnische Grenze und die belorussisch-polnische Grenze geöffnet werden. Für die, die nach Georgien, Kasachstan oder in die Türkei geflohen sind, muss es Visa und Flüge geben, ehe sie nach Russland abgeschoben werden. Die NATO muss eine Logistik aufbauen, die es diesen Leuten erleichtert, sich dem Zugriff des russischen Militärs zu entziehen. Das würde den Angriffskrieg entscheidend schwächen, könnte ihn mehr schwächen als alle Waffenlieferungen zusammen. Da für die Ukrainer letztlich gleiches Recht gelten muss, würden auch ukrainische Kriegsdienstverweigerer davon profitieren. Das alles unter der Voraussetzung, dass man den Krieg dort wirklich beenden will.