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Aura Salla

Die frühere Europa-Lobbyistin von Mark Zuckerberg verhandelt jetzt im EU-Parlament über den Abbau digitaler Regulierungen.
vom 05.03.2026
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(Foto: pa/Hans Lucas)
(Foto: pa/Hans Lucas)

Aura Salla, Europa-Abgeordnete aus Finnland, beteiligt sich gerade an einem »beispiellosen Angriff auf digitale Rechte«. So jedenfalls sehen es NGOs wie netzpolitik.org, die sich um Datenschutz sorgen und sich gegen die Einflussnahme US-amerikanischer Technologie-Riesen auf Gesetze in Europa stellen. Der Grund: Vor ihrer Zeit im Europaparlament (seit 2024) war Salla die europäische Chef-Lobbyistin für den Meta-Konzern, zu dem Facebook, WhatsApp und Instagram gehören. Meta-Chef Mark Zuckerberg hatte Salla angeworben, weil diese zuvor in der EU-Kommission in diversen »Strategie«-Gruppen gearbeitet hatte und in der Brüsseler Beamtenschaft bestens vernetzt war. Nun soll die konservative Abgeordnete zur obersten Verhandlerin im Industrieausschuss des Europaparlaments werden. Dort steht der »Digitale Omnibus« auf der Tagesordnung, ein Gesetzespaket mit dem Ziel, europäische Regulierungen für die Digital-Ökonomie abzumildern. netzpolitik.org nennt den Gesetzentwurf eine »Wunschliste« amerikanischer Konzerne.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 5/2026 vom 13.03.2026, Seite 6
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Schlagwort: EU-Parlament
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Georg Lechner 12.03.2026, 17:25 Uhr:
Ich sehe es ebenso wie netzpolitik.org
Vermutlich hat auch Zuckerberg Druck auf die finnischen Konservativen gemacht, damit Frau Salla Kandidatin auf aussichtsreicher Stelle wurde. Reichen ist alles zuzutrauen.

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