Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2023
Der Inhalt:

Lüge oder Literatur
Jule Stinkesocke gibt es nicht

Es war der perfekte Fake: Zehntausende lasen auf Twitter die offenherzigen Geschichten einer jungen Frau im Rollstuhl. Alles davon ist gelogen. Oder ist es große Literatur? Über die Grenze zwischen Wahrheit und Dichtung im Internet.
von Özge Inan vom 26.04.2023
Artikel vorlesen lassen
»Ein Account in den sozialen Medien wird nicht als Kunstprodukt verstanden, sondern als Fenster in die Realität« (Illustration: adobe stock / Yan)
»Ein Account in den sozialen Medien wird nicht als Kunstprodukt verstanden, sondern als Fenster in die Realität« (Illustration: adobe stock / Yan)
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang
  • diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
  • 4 Wochen für nur 1,00 €
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper ergänzend zu Ihrem Print-Abo

Mit der Lüge war es schon immer so eine Sache. In jedem Regelwerk der Welt ist sie geächtet, im Märchen wird sie bitterböse bestraft, und wer sich durch sie bereichert, bekommt es mit der Justiz zu tun. Trotzdem kommen wir nicht von ihr los. Literatur und Film sind voll von Geschichten großer Täuscher und Hochstapler. Da sind die fiktiven wie Felix Krull oder Käpt’n Blaubär, die echten wie William Abagnale oder Anna Sorokin, und besonders haben es uns die angetan, die irgendwo dazwischen liegen, etwa der legendäre Baron Münchhausen. So sehr wir sie verurteilen, so fasziniert sind wir von ihren Taten, ihrem Geschick, ihrer Skrupellosigkeit. Und manchmal, ob wir wollen oder nicht, mischt sich ein winziges Fünkchen Sympathie darunter. Das Internet ist da keine Ausnahme. Und doch funktioniert das Hochstapeln hier radikal an

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Schlagwörter:  Social Media Twitter Literatur
Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0