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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2022
Der Inhalt:
Religion & Kirchen

Solidarität
»Wir haben viel geweint«

Für den Hof Ulenkrug in Vorpommern hat der ferne Krieg alles verändert. Er ist mit einem Hof in der Westukraine über ein Netzwerk verbunden. Jetzt schicken sie Hilfsmittel hin und nehmen Geflüchtete auf.
von Anke Lübbert vom 29.03.2022
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(Foto: Mathias Weidmann)
(Foto: Mathias Weidmann)
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Eine Katze taucht im Gras auf, es riecht nach frisch gebackenem Brot, hin und wieder muht eine Kuh. Die Szenerie ist friedlich. Aber seit Russland die Ukraine angegriffen hat, ist der Krieg hier auf der Kooperative »Hof Ulenkrug« in Mecklenburg-Vorpommern, nahe gerückt. Der Ulenkrug ist eng mit einem Hof in Zeleny Hay in der Westukraine verbunden.

Beide Höfe gehören zum Netzwerk Longo maï, dessen elf selbstverwaltete Kooperativen in sechs europäischen Ländern liegen. Rund 200 Menschen leben auf den Höfen. Sie pflegen einen engen Austausch, besuchen sich gegenseitig, arbeiten länderübergreifend zu politischen Themen. Jeder kennt jeden. Auf der ukrainischen Kooperative war für dieses Frühjahr ein Gesangsworkshop geplant. »Das sind Freundinnen, Weggefährten, die plötzlic

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