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kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2017
Die Tücken des fairen Handels
Im Norden boomt Fair Trade - im Süden wächst die Kritik
Der Inhalt:

Wahlrecht ab Geburt?

Jeder hat eine Stimme bei Wahlen. Aber erst ab 18 Jahren. In sieben Bundesländern können Jugendliche ab 16 an kommunalen Wahlen teilnehmen, in Brandenburg und Bremen auch an Landtagswahlen. Der Deutsche Familienverband fordert jetzt das Wahlrecht ab Geburt, das die Eltern ausüben. Eine gute Idee? Wie ist Ihre Meinung? Argumente finden Sie im Pro-und-Contra von Wolfgang Thierse und Marcus Weinberg
Ein Wahlrecht ab Geburt einführen? Das fordert jetzt der Deutsche Familienverband. Wolfgang Thierse (links) sagt: »Ja, genau richtig!«. Marcus Weinberg (rechts) sagt: »Nein, das ist nicht machbar!« Uns interessiert Ihre Meinung! Nehmem Sie teil an unserer Umfrage. (Fotos: Pressebuild; Pressebild/Lueth)
Ein Wahlrecht ab Geburt einführen? Das fordert jetzt der Deutsche Familienverband. Wolfgang Thierse (links) sagt: »Ja, genau richtig!«. Marcus Weinberg (rechts) sagt: »Nein, das ist nicht machbar!« Uns interessiert Ihre Meinung! Nehmem Sie teil an unserer Umfrage. (Fotos: Pressebuild; Pressebild/Lueth)

Wolfgang Thierse: »Ja! Kinder sollen wählen«

»Lasst die Kinder an die Urnen! Die Forderung provoziert und soll es auch! Denn es geht darum, das Grundgesetz ernst zu nehmen. Und den 13 Millionen Kindern und Jugendlichen in diesem Land, die in Sonntagsreden gerne als »unsere Zukunft« gepriesen werden, eine Stimme zu geben. Im doppelten Sinne. »Nur wer wählt, zählt«, hat der Deutsche Familienverband eine Kampagne überschrieben, in der er sich für das Wahlrecht von Geburt an starkmacht. Ich finde das richtig. Denn wir sind eine kinderunfreundliche Gesellschaft, unsere Wirtschaft ist kinderfeindlich, und unsere Politik lässt gerne außer Acht, dass es die jungen Menschen

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