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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2017
Glauben Männer anders?
Das schillernde Verhältnis von Männern zur Religion
Der Inhalt:

Shoppen am Sonntag?

Der Einzelhandel möchte gerne auch sonntags die Geschäfte in Innenstädten öffnen dürfen. Mit der Initiative »Selbstbestimmter Sonntag« werben Karstadt, Kaufhof und andere dafür. Kirchen und Gewerkschaften hingegen wollen den Sonntag und die Mitarbeiter schützen. Wie viel Kommerz ist gut? Ein Pro und Contra
Shoppen am Sonntag? Stefan Genth (linkes Bild), Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland, hält eine gelegentliche Sonntagsöffnung von Läden für unerlässlich, Philip Büttner, Referent beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, widerspricht (Fotos: Pressebild/Hoffotografen; KDA München)
Shoppen am Sonntag? Stefan Genth (linkes Bild), Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland, hält eine gelegentliche Sonntagsöffnung von Läden für unerlässlich, Philip Büttner, Referent beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, widerspricht (Fotos: Pressebild/Hoffotografen; KDA München)

Stefan Genth: Ja, Innenstädte brauchen Events

Eines vorweg: Niemand will den Sonntag zum normalen Einkaufstag machen. Aber der Einzelhandel muss die Möglichkeit zur gelegentlichen Ladenöffnung am Sonntag haben. Es geht um eine Frage des fairen Wettbewerbs. Schließlich hat der Online-Handel 24 Stunden an sieben Tagen die Woche geöffnet. Dann sollten die Händler in den Innenstädten doch wenigstens die Chance bekommen, an ein paar Sonntagen im Jahr ihre Kunden mit Events und Sonderaktionen zu begeistern.

Das Einkaufserlebnis ist das stärkste Pfund des stationären Händlers. Wer den Händlern die Chance nimmt, mit diesem Pfund zu wuchern

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