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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2012
Russisch Roulette im Labor
Die falschen Versprechungen der grünen Gentechnik
Der Inhalt:

Wo katholisch draufsteht ...

Nach dem Rauswurf einer Erzieherin kündigt die Stadt Königswinter der Kirche die Trägerschaft des Kindergartens - könnte der Präzedenzfall Folgen haben für die Kooperation zwischen Staat und Kirche?
Die Kirche kündigt der Leiterin eines Kindergartens, weil sie ihren Ehemann verlassen hat und mit einem neuen Partner zusammenlebt, doch erstmals reagiert eine Kommune auf das Vorgehen des katholischen Klerus  (Foto: pa/dpa/Büttner)
Die Kirche kündigt der Leiterin eines Kindergartens, weil sie ihren Ehemann verlassen hat und mit einem neuen Partner zusammenlebt, doch erstmals reagiert eine Kommune auf das Vorgehen des katholischen Klerus (Foto: pa/dpa/Büttner)

Katholischer Kindergarten Rauschendorf - der Kindergarten mit Musik«. So fröhlich präsentiert sich die Einrichtung im Internet. Da sieht man ein altes Backsteinhaus, die wellig-grüne Landschaft des Siebengebirges und Kinder, die spielen, tanzen und musizieren. Ebendieser idyllische Kindergarten hat jetzt einen Kulturkampf ausgelöst, der das Ende der Kooperation zwischen Kirche und Staat einläuten könnte.

Seit neun Jahren leitet Bernadette Knecht den katholischen Kindergarten in Königswinter-Rauschendorf. Die 47-Jährige hat dort einen Kinderchor aufgebaut, Flötengruppen eingeführt und gibt kostenlosen Musikunterricht. »Frau Knecht,« sagt Elternvertreter Peer Jung, »hat diesen Ki