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»Wir unterstützen den Papst«

von Thomas Seiterich vom 10.10.2015
In Rom läuft die Familiensynode. Zeitgleich verlangen fünfzig Reformgruppen von fünf Kontinenten Bewegung von den Synodenvätern. Sie sollen die verknöcherte Lehre zu Ehe, Familie und Sexualität ändern
Die Herzen vieler Menschen fliegen ihm zu: Kann Papst Franziskus aber auch die Herzen konservativer Synodenväter erweichen?  (Foto: pa/ Spaziani)
Die Herzen vieler Menschen fliegen ihm zu: Kann Papst Franziskus aber auch die Herzen konservativer Synodenväter erweichen? (Foto: pa/ Spaziani)
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Es wird offen diskutiert in den Sprachgruppen der römischen Familiensynode. Das zeigt sich nach den ersten Tagen des Meinungsaustausches unter den rund 270 Synodenmitgliedern. Die offene Debatte im Vatikan ist allein betrachtet schon ein erfreulicher Fortschritt. Denn unter den konservativen Vorgängerpäpsten Johannes Paul II. (1978 – 2005) und Benedikt XVI. (2005 – 2013) waren die alljährlich im Vatikan abgehaltenen Bischofssynoden relativ tote Veranstaltungen. Jeder der Synodenväter trug damals drei Minuten oder etwas länger sein oft zuhause vorformuliertes Positionspapier vor. Dazu lächelte der Papst dann freundlich. Eine richtige Diskussion mit Wort und Widerwort kam kaum je zustande.

Dies hat sich gründlich geändert. Gut so. Der Synodenteilnehmer und Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode,

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