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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2012
Ich glaube
Der Konflikt um das Bekenntnis der Christen
Der Inhalt:

Verschlossene Räume für Donum Vitae

von Barbara Tambour vom 10.03.2012
Keine Ehrung, keine Lesung, keine Kommunionhelferin: Wie es Katholikinnen und Katholiken ergeht, die sich für die Schwangerenkonfliktberatung bei Donum Vitae engagieren
Hilfe für Frauen in Not: Rund 200 Beratungsstellen betreibt Donum Vitae bundesweit. (Foto: pa/Führer)
Hilfe für Frauen in Not: Rund 200 Beratungsstellen betreibt Donum Vitae bundesweit. (Foto: pa/Führer)
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Für Sabine Demel, Professorin für Kirchenrecht an der Uni Regensburg, ist die Sache klar: Donum Vitae (DV), jener Verein, den katholische Laien 1999 nach dem Ausstieg der katholischen Bischöfe aus der staatlichen Schwangerenkonfliktberatung gegründet hatten, ist eine Vereinigung innerhalb der Kirche. »Die Behauptung, dass Donum Vitae ein Verein außerhalb der Kirche sei, ist theologisch und kirchenrechtlich nicht haltbar«, schreibt sie in der aktuellen Ausgabe der Herder-Korrespondenz. Die deutschen katholischen Bischöfe sehen das allerdings anders. Sie haben dem Verein und damit auch seinen Mitgliedern und Förderern die Kirchlichkeit abgesprochen.

Der Verein Donum Vitae (»Geschenk des Lebens«) war von engagierten Katholiken gegründet worden, nachdem Papst Johannes Paul II. den katholischen Verbänden Caritas

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