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Mission Weltrettung

von Anne Strotmann, Hermann-Josef Frisch vom 03.12.2015
Umweltschutz ist eine globale Menschheitsaufgabe. Es reicht nicht aus, nur auf technische Lösungen zu setzen. Haltung und Gesinnung werden von Religionen geprägt. Was sagen die sechs größten Religionen der Welt zur Gefährdung der Natur? Die Titelgeschichte im neuen Publik-Forum
Als die Religionen entstanden, gab es noch keinen Naturschutz, er wird  in den Schriften nicht thematisiert, doch den Blick auf die Umwelt gab es auch damals schon, und so stellt sich die Frage: Welche Ressourcen in Botschaft und Lehre der Religionen können für die Gegenwart genutzt werden? (Fotos: 123rf.de/Elena Schweitzer; Fotolia/crimson)
Als die Religionen entstanden, gab es noch keinen Naturschutz, er wird in den Schriften nicht thematisiert, doch den Blick auf die Umwelt gab es auch damals schon, und so stellt sich die Frage: Welche Ressourcen in Botschaft und Lehre der Religionen können für die Gegenwart genutzt werden? (Fotos: 123rf.de/Elena Schweitzer; Fotolia/crimson)
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Angesichts des Klimawandels stehen alle Länder vor extremen Herausforderungen. Die Politik allein ist jedoch überfordert, wenn nicht maßgebliche gesellschaftliche Gruppen mittun. Können die Religionen einen Beitrag dazu leisten - oder sind sie sogar hinderlich?

Saudi-Arabien zum Beispiel behauptet von sich, ein besonders frommes islamisches Land zu sein. Zugleich verdankt das Land seinen Reichtum dem Export von Öl und Gas. Wofür wird er eingesetzt, jenseits einer aggressiven wahhabitischen Islam-Mission? Im christlichen Kulturkreis sind ähnliche kritische Fragen zu stellen. Weite Teile der frommen christlichen Bevölkerung in den Südstaaten der USA bestreiten jeden Klimawandel. Und in Asien stehen die Zeichen eher auf Wachstum als auf religiöse Rückbesinnung.

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