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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2016
Vertrumpt!
Wie die Populisten die Welt erobern
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Hat Gott einen Plan B?

von Michael Schrom vom 18.11.2016
»Barmherzigkeit« mag fromm und altbacken klingen. Doch in dem Wort steckt Dynamit – politisch und theologisch. Gedanken zum ausklingenden »Jahr der Barmherzigkeit« von Michael Schrom
Ein Urbild der Barmherzigkeit: Die Heimkehr des verlorenen Sohnes, gemalt von Pompeo Batoni (1708-1787) (Foto: pa/akg)
Ein Urbild der Barmherzigkeit: Die Heimkehr des verlorenen Sohnes, gemalt von Pompeo Batoni (1708-1787) (Foto: pa/akg)
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Der Philosoph Holger Zaborowski macht die Probe aufs Exempel: »Wer von euch möchte gerne in einer Gesellschaft leben, in der es vollkommen gerecht zugeht – aber in der es keine Barmherzigkeit gibt?« Die Schülerinnen und Schüler in der Aula der philosophisch-theologischen Hochschule in Vallendar, allesamt Preisträger eines kirchlichen Ideenwettbewerbs zu den »Werken der Barmherzigkeit«, rühren sich nicht. Kein Handzeichen weit und breit. Zaborowski lässt nicht locker. Was denn schlecht daran sei, wenn Gesetze vollkommen gerecht sind und jeder exakt danach beurteilt wird, was er geleistet oder eben nicht geleistet hat? Wenn es weder Korruption noch Mauscheleien gibt, sondern nur unbestechliches, transparentes Recht

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