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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2021
Good luck, Joe!
Trump hinterlässt Trümmer, die Demokratie ist in Gefahr
Der Inhalt:

Judentum in Deutschland
Die Russen kommen!

von Julia Smilga vom 05.02.2021
Vor dreißig Jahren kamen viele osteuropäische Juden nach Deutschland: Eine von ihnen erzählt über die neue Heimat und den alten Glauben
Jüdische Gemeinden in Deutschland: Mehr als neunzig Prozent sind Migranten aus Osteuropa (Foto: pa/Wüstneck)
Jüdische Gemeinden in Deutschland: Mehr als neunzig Prozent sind Migranten aus Osteuropa (Foto: pa/Wüstneck)
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Im Sommer 1990 breitete sich in Moskau ein Gerücht aus: Honecker nimmt Juden aus der Sowjetunion auf, als eine Art Wiedergutmachung dafür, dass die DDR sich nie an den deutschen Zahlungen für Israel beteiligte. Es sprach sich schnell herum, alle wussten Bescheid, außer Honecker vielleicht.« Mit diesem Zitat fasst der russisch-jüdische Schriftsteller Wladimir Kaminer lakonisch und literarisch frei den Beginn der jüdischen Migrationsbewegung nach Deutschland zusammen. In Wirklichkeit war es nicht der Staatsratsvorsitzende Erich Honecker, sondern erst die letzte Volkskammerregierung der DDR, die sich im Sommer 1990 dafür aussprach, verfolgte Juden aufzunehmen.

Mit »verfolgten Juden« waren wir gemeint – Juden aus der Sowjetunion. Mein Vater, heute 83 Jahre alt, kann sich an die bedrohliche Lage kurz

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