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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2021
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Martin Luther in Worms
Der Traum einer humanen Religion

von Jörg Lauster vom 18.04.2021
Vor 500 Jahren stand Martin Luther in Worms vor dem Reichstag und weigerte sich, seine Theologie zu widerrufen. In diesem Akt des Widerstands leuchtet der Glutkern aller Religion auf: eine tiefe innere Überzeugung – rückgebunden an Schrift und Vernunft.
Martin Luther (1483–1546) (Foto: pa / zb / Klaus-Dietmar Gabbert)
Martin Luther (1483–1546) (Foto: pa / zb / Klaus-Dietmar Gabbert)
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Bisweilen gefällt es der Weltgeschichte, sich in einem Moment symbolisch zu verdichten. Luthers Auftritt vor dem Reichstag in Worms im April 1521 ist so ein Moment. Das laute Luther-Gedöns, an dem sich der deutsche Protestantismus in Jubiläumsjahren gern erfreut, kann man getrost beiseitelassen. Es sind die Tschakka-Rufe einer Religionsgemeinschaft, die wie alle Kirchen in Westeuropa in ihrem rasanten Relevanzverlust nach einer neuen Rolle suchen und dabei sehnsuchtsvoll in eine vermeintlich goldene Vergangenheit blicken. Worms ist jedoch nicht Vergangenheit, Worms ist Zukunft.

Luther wurde nach seiner Exkommunikation durch den Papst vor den Reichstag zitiert, um ihm eine letzte Chance zu geben, seine Irrlehren zu widerrufen. Mit der Bibel in der Hand, so die Darstellung vieler Denkmäler, sagte

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