Zur mobilen Webseite zurückkehren

Bannon umgarnt Gegner des Papstes

An Steve Bannon kommt keiner vorbei. Niemand im Weißen Haus hat mehr Einfluss auf Donald Trump als der 62 jährige, zweimal geschiedene Hardliner. Er brachte es vom Chorknaben aus einem irisch-katholischen Arbeiterhaushalt zum omnipotenten Chefstrategen. Weltpolitik macht er auch im Vatikan
von Barbara Jentzsch vom 18.02.2017
Artikel vorlesen lassen
Steve Bannon am 20. Januar am Capitol in Washington, kurz vor der Vereidigung Trumps: Der Chefstratege des US-Präsidenten hat gute Drähte in den Vatikan. (Foto: pa/Win McNamee/Pool Photo via AP)
Steve Bannon am 20. Januar am Capitol in Washington, kurz vor der Vereidigung Trumps: Der Chefstratege des US-Präsidenten hat gute Drähte in den Vatikan. (Foto: pa/Win McNamee/Pool Photo via AP)

Jede Präsidenten-Direktive trägt Bannons Handschrift. Jeder Angriff auf Amerikas demokratische Institutionen geht über den Schreibtisch des früheren Breitbart-Chefredakteurs, Goldman Sachs-Bankers, Hollywood Produzenten und Filmemachers. Knapp vier Wochen an der Macht – und schon hat Trumps rechte Hand die im Wahlkampf versprochene konservative Revolution ins Rollen gebracht. Das Tempo ist schwindelerregend: »Wir haben maximal ein Jahr Zeit, um Amerikas Demokratie zu verteidigen«, warnt der Historiker und Holocaust-Forscher Timothy Snyder in der Süddeutschen Zeitung.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Schlagwörter: Papst Franziskus Vatikan
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0