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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2019
Die Zerreißprobe
Die Theologen Nikolaus Schneider und Dietmar Mieth hatten eine klare Haltung ...
Der Inhalt:

Der Rückkehrer

von Viola Rüdele vom 22.11.2019
»Gaza braucht dich«, sagte ein Landsmann. Also verließ Abed Schokry Deutschland und ging in den Gazastreifen
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Ich bin Ingenieur. Von mir bekommen Sie nur Fakten und Tatsachen.« Das ist Abed Schokry wichtig, wenn er von seinem Alltag in Gaza berichtet. Der Palästinenser spricht fließend Deutsch. 15 Jahre hat er in Deutschland gelebt – dann ist er zurückgekehrt. In den Landstrich, in dem achtzig Prozent der zwei Millionen Einwohner keine Arbeit haben. Der an seiner breitesten Stelle 14 Kilometer misst. Wo es an schlechten Tagen nur vier Stunden Strom gibt – nach Gaza. Die vielen Zahlen, die Schokry nennt, lassen ihn im ersten Moment unnahbar wirken. Etwa wenn er erzählt, dass israelische Soldaten innerhalb von anderthalb Jahren bei den Freitagsdemos im Gazastreifen rund 300 Menschen erschossen und 25 000 verletzt haben, und dazu nur sagt: »Das ist schon ein bisschen traurig.« Aber mit jedem weiteren Satz gewinnt man den Eindruck: