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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2017
Reformationsjubiläum: Was bleibt?
Ein Streitgespräch zwischen Thies Gundlach, Margot Käßmann und Dorothea Wendebourg
Der Inhalt:

»Fliehen, um zu überleben«

von Bettina Röder vom 10.11.2017
Sind auch deutsche Waffen ein Fluchtgrund? Fragen an den Rüstungskritiker Jürgen Grässlin
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Publik-Forum: Herr Grässlin, welche Anteile haben Waffenexporte an den Fluchtursachen weltweit?

Jürgen Grässlin: Waffenexporte der reichen Industriestaaten an Diktatoren und Repressoren in den Krisen- und Kriegsgebieten im Nahen und Mittleren Osten, dem Maghreb und den Entwicklungsländern des Südens sind ein absolut zentraler Fluchtgrund.

Welches Beispiel haben Sie vor Augen?

Grässlin: Topaktuell den Syrienkrieg, der zurzeit der Krieg mit den meisten Opfern und Flüchtlingen ist. Dabei hat Russland mit befreundeten Staaten das Assad-Regime bis an die Zähne mit Waffen hochgerüstet und damit an der Macht gehalten, während die USA mit befreundeten Nationen in der Na